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Ökumenisches Heiligenlexikon

Petrus Fourier

französischer Name: Pierre

Gedenktag katholisch: 9. Dezember
gebotener Gedenktag im Orden der Augustiner-Chorherren
Gedenktag in Trier: 10. Dezember

Name bedeutet: der Fels (griech. - latein.)

Pfarrer, Ordensgründer
* 30. November 1565 in Mirecourt in Lothringen in Frankreich
† 9. Dezember 1640 in Gray in Frankreich


Petrus Fourier war ein fröhlicher und lebensfroher Kaufmannssohn. Er studierte Theologie in Pont-à-Mousson und trat im Alter von 20 Jahren in die Augustiner-Chorherren-Abtei Chaumousey ein, in der ein eher muffiger Geist herrschte. Nach der 1589 in Trier empfangenen Priesterweihe wurde 1597 er Pfarrer in dem kleinen, mehrheitlich calvinistischen Vogesendorf Mattaincourt. Hier gründete er Bruderschaften, eine Art gemeinsame Notkasse, aus der alle in Not Geratenen Darlehen erhielten. In der fehlenden Schulbildung erkannte er die Hauptwurzel sozialen Elends, folglich gründete er Schulen und ermöglichte eine kostenlose Schulbildung. Seine pädagischen Methoden waren auch nach heutigen Maßstäben recht modern.

1603 entstand aus dieser Arbeit ein zusammen mit Alix le Clerc gegründeter Lehrorden mit der Aufgabe der Ausbildung junger Mädchen. Papst Paul V. bestätigte bald darauf diesen Orden, der sich schnell über viele Länder ausbreitete. Eine von Petrus durchgesetzte Reform der schon länger bestehenden Regulierten Chorherren von Unserem Heiligen Heiland, der er seit 1585 angehörte, machte seine Gemeinschaft zum Gegenstück für männliche Jugendliche; ihr stand er als Generaloberer bis 1632 vor. Petrus pflegte gute Beziehungen zu den Herzögen von Lothringen und verteidigte dessen Selbständigkeit gegen den Zentralismus von Kardinal Richelieu in Paris, deshalb musste er 1636 für einige Zeit fliehen.

Ersttagsbrief zur Herausgabe der Briefmarke der französischen Post, 1966
Ersttagsbrief zur Herausgabe der Briefmarke der französischen Post, 1966

Petrus' Grab ist in der Kirche in Mattaincourt. Schon während seines Lebens verbreitete sich sein vorbildlicher Ruf als Mensch, Seelsorger, Pädagoge und Sozialarbeiter, er galt nach seinem Tod als der Heilige Lothringens und genoss lange besondere Verehrung.

Kanonisation: Pierre wurde 1730 selig- und am 27. Mai 1897 durch Papst Leo XIII. heiliggesprochen.

Martyrologium Romanum Flori-Legium

Catholic Encyclopedia

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 09.08.2016
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:
• http://www.autobahnkirche.de/dc/hk/FMPro?-db=namenstag.fp5&-format=record%5fdetail.htm&-lay=layout &Name=peter&-recid=34274&-find=
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 8. Herder, Freiburg im Breisgau 1999