Moluag
auch: Moloc, Molluog, Moloag, Molochanus, Molonachus, Muluac, Murlach, Malew, Lugaidh, Lua, Luan
Gedenktag katholisch: 25. Juni
Name bedeutet: ?
Moluag, ein irischer Adliger vom Stamm der Dál nAraide, war möglicherweise verwandt mit Comgall von Bangor, der ihn wohl zum Priester weihte. Zusammen mit zwölf Gefährten brach er auf, um als Glaubensbote zu wirken, und kam nach Schottland auf die Insel Lismore, wo er 562 ein Kloster gründete. Dort war der Platz, an dem die heidnischen Könige eingeäschert wurden; die irischen Missionare konzentrierten sich vor allem auf die Gemeinsamkeiten und Kontinuitäten zwischen dem Heidentum dem frühen Christentum und nicht auf die Unterschiede, der Bekehrungsprozess erfolgte durch schrittweise Aufklärung und nicht durch offene Konfrontation. Moluag gründete dann auch die Kirchen und Klöster in Rosemarkie - dem heutigen Stadtteil von Fortrose - und in Mortlach - dem heutigen Dufftown bei Aberdeen und viele weitere Klöster.
Moluag wurde in seinem Kloster in Rosemarkie bestattet. Später wurden seine Gebeine auf die Insel Lismore übertragen, wo ihm dann die frühere Kathedrale geweiht wurde. In der um 1185 verfassten Lebensgeschichte über Patrick von Irland wird Moluag als einer der sechs irischen Priester beschrieben wird, von denen Patrick prophezeite, dass sie Bischöfe werden.
Kanonisation:
Moluags Verehrung wurde 1898 von Papst Leo XIII. bestätigt.
Patron
der ehemaligen Grafschaft Argyll
Heiligenlexikon
als USB-Stick oder als DVD
Unterstützung für das Ökumenische Heiligenlexikon
Artikel des Ökumenischen Heiligenlexikons bei Google gezielt anzeigen
Seite zum Ausdruck optimiert
Unser Reise-Blog:
Reisen zu den Orten, an denen die
Heiligen lebten und verehrt werden.
Empfehlung an Freunde senden
Artikel kommentieren / Fehler melden
Fragen? - unsere FAQs antworten!
Impressum - Datenschutzerklärung
Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Vitalis
Gemus
Isidor
Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 12.08.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von
J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• https://en.wikipedia.org/wiki/Moluag - abgerufen am 12.08.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.