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Ökumenisches Heiligenlexikon

Anastasius I. von Antiochia

Gedenktag katholisch: 21. April

Gedenktag orthodox: 20. April

Name bedeutet: der Auferstandene (griech.)

Patriarch von Antiochia
599


Anastasius wurde 559 Patriarch von Antiochia - dem heutigen Antakya. In der damaligen Kirchenhierarchie war das nach dem Papst in Rom und den Patriarchen von Konstantionpel - dem heutigen Ístanbul - und Alexandria das vierthöchste Amt in der Kirche. Anastasius erregte den Widerwillen von Kaiser Justinian I., weil der die Sekte der Aphthartodoketen begünstigte - einer radikalen Spielart des Monophysitismus, die die Unverweslichkeit des Leibes Christi schon vor seiner Auferstehung behauptete. Anastasius verlor deshalb 570 sein Bistum, wurde von Kaiser Justin II. verbannt und erst 593 auf Fürsprache von Papst Gregor dem Großen von Kaiser Mauritius wieder in sein Amt eingesetzt.

Anastasius stand treu zu den Beschlüssen des Konzils von Chalkedon. Briefe des Papstes Gregor ermahnten ihn, dem universalen Anspruch des Patriarchen von Konstantionopel energischer entgegenzutreten. Überliefert sind fünf dogmatische Abhandlungen von Anastasius, Briefe und fünf Predigten, von denen mindestens eine unecht ist.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 29.07.2018

Quellen:
• http://www.newadvent.org/cathen/01454b.htm
• Erhard Gorys: Lexikon der Heiligen. dtv, München 1997
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe. J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000
• Friedrich Wilhelm Bautz. In: Friedrich-Wilhelm Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. I, Hamm 1990
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 1. Herder, Freiburg im Breisgau 1993

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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