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Ökumenisches Heiligenlexikon

Aloisius Guanella

italienischer Name: Luigi

Gedenktag katholisch: 24. Oktober
Fest bei den Töchtern Mariens von der Vorsehung und den Dienern der Liebe
nicht gebotener Gedenktag im Erzbistum Mailand und dem Ambrosianischen      Die Ambrosianische Liturgie entstand im 8. Jahrhundert unter orientalischem Einfluss, sie wird auf Ambrosius von Mailand zurückgeführt, von dem wohl die meisten Texte auch stammen. Sie wird v. a. in der Kirchenprovinz Mailand und im Bistum Lugano benutzt. Karl Borromäus förderte diese Sonderform, im Mittelalter wurde aus ihr auch die Gleichwertigkeit des Mailänder Erzbistums gegenüber Rom abgeleitet. Teil des Bistums Lugano, bei den Salesianern Don Boscos und bei den Somaskern

Name bedeutet: der ganz Weise (latein. Form von Alwis, althochdt.)

Priester, Ordensgründer
* 19. Oktober 1842 in Fraciscio, Ortsteil von Campodolcino bei Sondrino in Italien
† 24. Oktober 1915 in Como in Italien


Luigi Guanella
Luigi Guanella

Aloisius Guanella, neuntes von insgesamt 13 Kindern seiner Eltern, wurde 1866 in Como zum Priester geweiht. Geprägt wurde er durch Josef Benedikt Cottolengo und seinen Förderer und Freund Johannes Don Bosco, mit dem er ab 1873 drei Jahre lang gemeinsam in Turin wirkte. 1878 wurde Guanella geistlicher Vikar in Pianello del Lario am Comer See. In Como und an weiteren Orten gründete er ab 1886 Häuser der göttlichen Vorsehungzur Betreuung körperlich und geistig behinderter Menschen. Die betreuenden Schwestern kamen aus der ebenfalls von Guanella gegründeten Gemeinschaft der Figlie di Santa Maria della Provvidenza, der Töchter Mariens von der Vorsehung, die Pfleger aus seiner Gründung der Ordensgemeinschaft Servi della Carita, Diener der Liebe, im Volksmund auch als Guanellianer bezeichnet.

Bild in der Calogerus von Sizilien geweihten Kirche in Naro auf Sizilien
Bild in der Calogerus von Sizilien geweihten Kirche in Naro auf Sizilien

Aloisius Guanellas Sorge galt auch besonders der im Stich gelassenen Jugendlichen. Um sich über das Schicksal der italienischen Emigranten zu informieren, die in die in der Hoffnung auf ein besseres Leben in die USA ausgewandert waren, ging Guanella 1912 selbst dorthin und sandte 1913 Schwestern seiner Kongregation nach Chicago, um sich auch um sie zu kümmern. In Italien hatte Guanella in der Zeit starker antiklerikaler Bestrebungen mit Anfeindungen, Spott, Hohn und Ablehnung zu kämpfen, wurde aber unterstützt durch Erzbischof Andreas Karl Ferrari und Papst Pius X..

Alfredo Vismara: Aloisius mit seiner Schwester Caterina und seinen Eltern Lorenzo und Maria, 2005, am Elternhaus in Fraciscio
Alfredo Vismara: Aloisius mit seiner Schwester Caterina und seinen Eltern Lorenzo und Maria, 2005, am Elternhaus in Fraciscio

In Aloisius' Geburtshaus im Bergdorf Fraciscio wurde ein Museum eingerichtet und sein Zimmer zu einer Kapelle ausgebaut.

Kanonisation: Am 25. Oktober 1964 sprach Papst Paul VI. Aloisius Guanella selig. Am 23. Oktober 2011 wurde er von Papst Benedikt XVI. heiliggesprochen.

Aloisius' Geburtshaus in Fraciscio kann nach Vereinbarung mit dem Pfarramt unter Tel. 0343 5 01 18 besucht werden. (2017)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 25.10.2017

Quellen:

• http://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/Tagesheiliger-24-Oktober-Der-heilige-Luigi-Guanella;art312,182657

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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