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Ökumenisches Heiligenlexikon

Simon der Bruder des Herrn

auch: Simeon

Gedenktag katholisch: 27. April
18. Februar
bedacht im Ambrosianischen      Die Ambrosianische Liturgie entstand im 8. Jahrhundert unter orientalischem Einfluss, sie wird auf Ambrosius von Mailand zurückgeführt, von dem wohl die meisten Texte auch stammen. Sie wird v. a. in der Kirchenprovinz Mailand und im Bistum Lugano benutzt. Karl Borromäus förderte diese Sonderform, im Mittelalter wurde aus ihr auch die Gleichwertigkeit des Mailänder Erzbistums gegenüber Rom abgeleitet. Hochgebet I

Gedenktag orthodox: 4. Januar, 27. April

Gedenktag armenisch: 9. April, 17. April, 27. April, 18. September
liturgische Feier am Dienstag nach dem 3. Adventssonntag

Gedenktag syrisch-orthodox: 27. April
Tag der Krönung als Bischof: 21. September

Name bedeutet: Er (Gott) erhört (hebr.)

Gemeindeleiter, Märtyrer
* 13 v. Chr. (?)
† 107 (?)


Simon war ebenso wie Jakobus ein Bruder von Jesus. In der katholischen und orthodoxen Überlieferung wird er als Bruder von Judas Thaddäus betrachtet; beide gelten als Söhne von Kleopas, den die Überlieferung als Bruder von Joseph, dem (Zieh-)Vater Jesu, bezeichnet; demnach wäre Simon also Jesu Vetter (=> Heilige Sippe). Mit dieser Überlieferung werden die Bibelstellen Markusevangelium 6, 3 und Matthäusevangelium 13, 55, wonach Simon und Judas Jesu Brüder waren, erklärt, weil es Brüder Jesu im eigentlichen Sinne nicht geben könne, sonst wäre die Jungfräulichkeit Marias befleckt.

Simon wurde nach dem Tod seines Bruders Jakobus im Jahr 62 zum zweiten Leiter der Christengemeinde von Jerusalem gewählt und wirkte in der Zeit des jüdischen Aufstandes gegen die Römer, der kurzen Herrschaft der Zeloten in Jerusalem, der Belagerung der Stadt durch Feldherr Vespasian, der Zerstörung und Brandschatzung von Stadt und Tempel durch Titus im Jahr 70 und schließlich der Belagerung und des Falls von Masada. Erst danach konnte sich die Christengemeinde wieder offen bewegen, hatte ihre Bedeutung inzwischen an heidenchristliche Gemeinden verloren. Simon soll unter Kaiser Trajan im Jahr 107 hochbetagt den Märtyrertod durch Kreuzigung erlitten haben.

Angebliche Reliquien von Simon sind in Rom und Köln.

Bauernregeln für 18. Februar: Friert's um Simeon ganz plötzlich, / bleibt der Frost nicht lang gesetzlich.
Der Simon zeigt mit seinem Tage, / der Frost ist nicht mehr lange Plage.

Martyrologium Romanum Flori-Legium

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 13.09.2015
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Manfred Görg, Bernhard Lang (Hg.): Neues Bibellexikon, Bd. I, Benziger, Zürich 1991
• http://www.bauernregeln.net/februar.html