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Ökumenisches Heiligenlexikon

Heilige Ärzte


Die Verehrung der Heiligen Ärzte ist im Westen seit dem 4. Jahrhundert nachgewiesen, sie hat ihren Ursprung in den Orthodoxen Kirchen. Im Westen werden sie im Unterschied zur Ostkirche aber nicht speziell in ihrer Funktion als Ärzte oder Heiler verehrt, sondern als Märtyrer.

Als Heilige Ärzte - griechisch Ανάργυροι, ohne Silber - werden in den Orthodoxe Kirchen Heilige bezeichnet, die den Menschen zur Heilung verholfen haben. Einige davon waren tatsächlich Ärzte, die die Kranken ohne Geld behandelt haben. Andere haben durch ihre Reliquien Heilkraft entfaltet, so z. B. Christophorus oder Theodora von Saloniki oder haben selbst wunderbare Heilung von den bei ihrem Martyrium erlittenen Wunden erfahren wie z. B. Margareta von Antiochien oder Barbara.

Neben einigen namentlich genannten werden die Heiligen Ärzte auch als Gesamtheit in der Proskomidie - dem ersten Teil der Liturgie der Orthodoxe Kirchen - bedacht.

Nach dem Malerhandbuch vom heiligen Berg Athos gehören zu den Ανάργυροι, die selbst im Erdenleben Ärzte waren:

Weitere Ανάργυροι sind nach dem Malerhandbuch:

Außerdem werden gelegentlich zu den Anagyroi gezählt:





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 25.03.2018
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:
• C. S., Brief vom 20. April 2013
• Lexikon der christlichen Ikonographie, begr. von Engelbert Kirschbaum. Hrsg. von Wolfgang Braunfels, 5. Bd., Herder, Freiburg im Breisgau 1973